Ziele der EuropaKlasse – der europäische Gedanke

Die Europäische Kommission startete 2007 ein neues Programm für lebenslanges Lernen. Die Zielsetzung besteht darin, Europa zum wettbewerbsfähigsten, wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen.
Mit dieser Vision ist die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Bildungsraumes und die Förderung der Freizügigkeit beruflicher Tätigkeit verbunden.
Mit unserer „EuropaKlasse Heilerziehungspflege“ gehen wir neue Wege in der Ausbildung, in der diese Ideen
verwirklicht werden. Sie konkretisiert sich darin, dass Teile des Praktikums zu diesem Beruf in Einrichtungen der
Behindertenhilfe und Kinder- und Jugendhilfe bei Partnern in europäischen Nachbarstaaten absolviert werden.
Ziel ist es, im Zusammenhang mit einem mehrwöchigen Auslandsaufenthalt, Erfahrungen in Einrichtungen und Diensten zu sammeln, die Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung z.B. im Bereich Wohnen, Bildung, Arbeit, Freizeit anbieten.
Die Praxisstellen werden von der Schule vermittelt.
Die Erfahrungen werden in die eigene heilerzieherische Tätigkeit integriert und tragen zur Entwicklung der persönlichen beruflichen Kompetenz bei.

Klicken Sie hier, wenn Sie den Flyer mit Informationen zur EuropaKlasse herunterladen möchten.


Leonardo da Vinci Partnerschaft „Netzwerk EuropaKlasse“

Das Protokoll des ersten Treffens vom 14. März bis 17. März 2010 in der Stiftung St. Laurentius in Olsztyn (Polen) können Sie hier herunterladen.

Das Protokoll des zweiten Treffens vom 08. Juli 2010 bis 11. Juli 2010 in Sibiu (Rumänien) können Sie hier herunterladen.


Die Heilerziehungspflege – Ziele und Inhalte

Heilerziehungspfleger und -pflegerinnen sind sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte, die im Bereich der Assistenz, Beratung, Begleitung, Pflege und Bildung von Menschen mit Behinderung im ambulanten und stationären Bereich tätig sind.
Eine ganzheitliche, auf die individuellen Bedürfnisse des behinderten Menschen abgestimmte Hilfe steht im Mittelpunkt der täglichen Arbeit.
Die Fachschüler entwickeln im Rahmen ihrer Ausbildung umfassende Qualifikationen zur Bewältigung der beruflichen Anforderungen.
Dies erfordert Kenntnisse grundlegender Theorien und Methoden, die sich in den Unterrichtsfächern widerspiegeln. Die Ausbildung zeichnet sich durch eine enge Verbindung von Theorie und Praxis aus.
Es besteht die Möglichkeit, die fachgebundene Fachhochschulreife zu erwerben.
Das Abschlußzeugnis berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger bzw. staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin.

Die EuropaKlasse Heilerziehungspflege ist durch das EU-Programm für berufliche Bildung Leonardo Da Vinci anerkannt und gefördert.
Website: Webseite des Staatsinstituts zu den EU-Bildungsprogrammen


Formale und persönliche Voraussetzungen

Schulischer und beruflicher Abschluß
– mittlerer Bildungsabschluß;
– beruflicher Abschluß in einem der Heilerziehungspflege förderlichen Bereich z.B. Kinderpflege, Sozialbetreuer oder
– abgeschlossene Berufsausbildung plus ein Jahr Tätigkeit in einem der Heilerziehungspflege förderlichen Bereich oder
– ohne berufliche Erstausbildung: Zwei Jahre Tätigkeit in einem der Heilerziehungspflege förderlichen Bereich.

Sprachkenntnisse
englisch und/oder französisch

Persönliche Voraussetzung
Neben der Erfüllung der formalen Voraussetzung wird erwartet, dass Bewerber die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit persönlichen Wertvorstellungen mitbringen.

Das Auslandspraktikum ist in der Regel Bestandteil der Ausbildung. Wird die Ausbildung als Umschulung finanziert, erfolgt die praktische Ausbildung ausschließlich im Raum Unterfranken.


Organisation der Ausbildung

Dauer und Organisationsform
Die Ausbildung dauert 2 Jahre.
Der Unterricht an der Fachschule und der Einsatz in der Praxis wechseln sich ab.

Praktische Ausbildung im europäischen Ausland
Im Rahmen der Ausbildung findet ein mehrwöchiges Praktikum im europäischen Ausland statt (Ausnahme Umschüler); weitere Praxiseinsätze werden im Raum Unterfranken absolviert.
Die Einsatzbereiche werden von der Fachschule vermittelt.

Kosten
Die Ausbildungskosten betragen ca. 140,00 Euro im Monat.
Einmalig fällt eine Aufnahme- und Prüfungsgebühr von je 80,00 Euro an.

Förderungsmöglichkeiten
Die Ausbildung kann über (Schüler) BAfög gefördert werden. Sie ist außerdem gem. SGB III (Bundesagentur für Arbeit) förderungsfähig. Anträge sind im Einzelfall rechtzeitig bei den zuständigen Behörden zu stellen.


Bewerbung und Kontakt

Bewerbungsunterlagen
Lebenslauf, Lichtbild, Nachweise über schulische und berufliche Abschlüsse

Termine
Nächster Ausbildungsbeginn: September 2010
Bewerbungsende: 31. März 2010
Bewerberauswahl: Frühjahr 2010

Ansprechpartner und Koordination:
Max Procher, Dozent

Schulleitung:
Christel Baatz-Kolbe


Dr. Maria-Probst-Schule,
Fort- und Weiterbildungsinstitut,
Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung

Dr. Maria-Probst-Schule
Sedanstraße 25
97082 Würzburg
Telefon 0931 61583-40
Telefax 0931 61583-47
info@heilerziehungspflege-wuerzburg.de